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Klar, Kinder mit Waffen geht gar nicht. Sogar die Wasserpistole wird nur noch als Wasserspritztier angeboten… So, oder so ähnlich lautet das politisch korrekte Urteil von Eltern.

Nun ist es aber so, dass gerade alles was wie Waffen aussieht oder so verwendet werden kann, Kinder anzieht. Und das auch nicht nur weil es Rollenvorbilder im Fernsehen gibt. Es sind eher die Bilder von Rittern und die edlen Attribute die ihnen zugesprochen werden. Wer möchte als Kind nicht gerne den bösen Drachen besiegen, in glänzender Rüstung und mit Schild und Schwert.

Die Rittersymbolik kann dazu verwendet werden, den Kindern die allgemein gültigen Fairnessregeln zu vermitteln. Ein starker Ritter kämpft nur gegen die Starken und beschützt die Schwachen. Ein edler Ritter hört auf zu kämpfen, wenn der Gegner am Boden liegt oder aufgibt. Ritter sind niemals feige und greifen von hinten an, sondern ehrlich und gegen einen Gegner, der bereit ist zu kämpfen. Dies sind alles Regeln, die heutzutage keine Beachtung mehr finden.

Bei älteren Kindern hat die alte Erbsenpistole, heute der Softair Pistole Platz gemacht. Es gibt biologisch abbaubare Kugeln und die Kinder robben, krabbeln und schleichen sich durch den Wald. Warum nicht einen Outdoortripp daraus machen? Sie können ein Lager bauen, Feuerholz sammeln und zwischendurch das Lager gegen den (imaginären) Feind verteildigen. Abends am Lagerfeuer sitzen dann die kleinen ‚Ritter‘, Piraten, Cowboys oder Soldaten und sind erschöpft von der klaren Luft, dem Toben und Spielen und vielen schönen Erlebnissen.

Im Gegensatz zu ‚Ballerspielen‘ haben sie Bewegung an der frischen Luft gehabt, sind zu Teams zusammen gewachsen, haben Gleichgewicht und Ausdauer geübt und viel viel Spaß zusammen gehabt.

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