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Die neuere Hirnforschung gibt Hinweise, wie Kinder gefördert werden können. Dabei wird, ähnlich wie in der Resilienzforschung, auf ruhige, stressfreie und mit positiven Lernerfahrungen verbundene  Angebote gesetzt.

Entwicklungsfenster sind weiterhin wichtig und sollen wahr genommen und genutzt werden. Dies aber aus einer passiven Haltung heraus. Der Entwicklung angepasste Angebote,  die von den Kinder von sich aus angenommen werden. Erst wenn ein bestimmter Entwicklungsschritt erfolgt ist, kann der nächste erfolgen. Ganz im Rythmus und dem Tempo des Kindes. Damit ist nun nicht gemeint, ALLES dem Kind anzubieten, damit man bloß kein Entwicklungsfenster verpasst, sondern das Kind gut beobachten, altersgemäße Dinge anbieten und abwarten. Auch renommierte amerikanische Psychologen, Pädiater und Pädagogen, raten stark von zu früher Überfrachtung und sogenannten Kinder- und Babyförderprogrammen ab. Dies in Bezug auf sogenannte Säuglingslernprogramme im TV oder Beschallung des Ungeborenen im Mutterleib mit Wissen und Weisheiten. (Pamela High, M.D., who teaches pediatrics at Brown University and serves as a spokesperson for the American Academy of Pediatrics (AAP), agrees. „There is no data suggesting that these things do anything to promote a child’s development.“)

Inzwischen ist sich die Fachwelt einig: (..) spend time with your baby, talk to them, play with them and read to them“.

Bezugspersonen sind Vorbild und geben Orientierung über die Vermittlung von Haltungen, Werten und Vorstellungen.

Bezugspersonen als Vorbild können nachhaltig das Gehirn von  Kindern beeinflussen und dessen  Entwicklung tiefgreifend verändern. Solche  Vorbilder formen und stabilisieren die  Gehirnverbindungen  (Synapsen). Begeisterung und  Authentizität der Vorbilder werden  wahrgenommen und übernommen. Wenn  die Vorbilder keine Freude und keinen  Respekt vor Wissen, Bildung und lebenslangem Lernen haben, wie sollen dann Kinder diese als bedeutsam empfinden?

Wenn Vorbilder keine echte Begeisterung für Sprache, Musik, Bewegung, Kultur und Natur vorleben, wie sollen dann Kinder diese Begeisterung erfahren und annehmen?

Ein Klima aus Angst, Überforderung, Reizüberflutung und Passivität oder fehlenden Erfahrungsmöglichkeiten, führt zur Verhinderung von Entwicklungund schlecht ausgebildeter Problemlösungskompetenz im weiteren Leben.

Kinder wollen und können immer lernen. Dies am Besten zusammen mit anderen Kindern und mit den ihnen wichtigen Vorbildern, die begeistern. Sowie in eigenständiger Bewegung mit der Möglichkeit eigener Erfahrungen und in einem angstfreien, ruhigen und anregenden Klima. Dies alles in einer verständigen Umgebung, mit KINDgerechten Angeboten und „begeisterten“ Vorbildern.

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