Alle Jahre wieder: Stress in der Weihnachtszeit

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IMG_20131222_220725Meistens beginnt es schon im November. Genervte Gesichter, Terminpläne übervoll, alle sind in Eile und es fallen Sätze wie: „du weißt doch, Vorweihnachtszeit, ich bin voll im Stress“. Und JEDER, wirklich jeder, der Kinder im Alter von 1- 12 hat, nickt dann mit einem wissenden, aber ziemlich gequälten Lächeln und denkt an all die Jahre zurück in denen die Vorweihnachtszeit und Weihnachten alles andere als „besinnlich“ und harmonisch verliefen.

Alle Eltern – zumindest die, die ich kenne- haben nach Weihnachten nur noch einen Gedanken: statt diätischer oder sportlicher guter Vorsätze, schwören sie sich, dass das nächste Weihnachten und aller Wahnsinn davor, im nächsten Jahr ganz anders wird.

Die Stressfaktoren sind schnell ausgemacht:

Da sind zunächst die Weihnachtsfeiern! Jeder Verein, die Schule, Kindergarten, Musiklehrer und eventuell noch der Arbeitgeber, veranstalten ihre eigene Weihnachtsfeier. Zweifelhaftes Glück hat, wer nur ein paar Euro in die Sammelbüchse werfen darf, dafür aber auf der Feier geschmacksfreien Lebkuchen und klebrigen Punsch serviert bekommt. Natürlich sollen wir alle auch noch einen kleinen Betrag für den Trainer, die Musiklehrerin oder die liebste Kindergärtnerin spenden; nicht zu vergessen, die Putzkolonne und die tollste aller Küchenfeen usw…. Wir alle kennen das.  Bei einem Kind kostet der ganze Spaß einen Tag mit der besten Freundin im Wellnesshotel und multipliziert sich locker je nach Aktivitätsniveau und Anzahl der Kinder.

Noch viel Schlimmer ist der Zeitaufwand! In manchen Einladungen wird im Kleingedruckten die herzliche „Bitte“ geäußert nach weihnachtlichen Mitbringseln – natürlich selbstgemacht: schließlich machen wir das ja für unsere Kinder und die Feier wird zu einem unvergesslichen Erlebnis durch all die gesunden und kreativen Beiträge. Selbst bei Vorverlegung bis in den November, gibt die Vorweihnachtszeit nicht genug Wochenenden her, um alle die Feiern und Einladungen abzuarbeiten. Nicht mal mit perfektem Zeitmanagement, nahtloser Synchronisierung und der letztlich verzweifelten Arbeitsteilung – Marie mit Papa zum Ballett, Lukas mit Mama zum Adventsgärtlein, um mehrere Termine an einem Tag herunterzureißen. Und dabei ist noch kein Plätzchen, kein Baumkuchen gebacken; kein Dekoartikel gebastelt und nicht ein einziges Geschenk „liebevoll“ verpackt – geschweige denn besorgt. Jedem ist natürlich klar, dass die Familie dabei auf der Strecke bleiben muss. Oder – im besten Business-Sprech: Es existiert ein Trade-off zwischen häuslicher Advents- und Weihnachtsdekoration und „familienferner“ Aktivitäten; die Ressourcen „Zeit“ und „Personal“ kommen an ihre Grenzen. Und da sind wir auch schon beim zweiten Stressfaktor:

Wie produziert man unter diesen Bedingungen besinnlich weihnachtliche Stimmung @home? Die pflichtbewussten Eltern unter uns kennen die Antwort! Jede Nacht vor jedem Advent, mit kleinem Höhepunkt in der Nacht vor Nikolaus und großem Finale in der Vorweihnachtsnacht, pünktlich und wie jedes Jahr zum Fest: Deko-Orgien. Wobei aus dem besinnlichen Fest in diesen Nächten das „Fuck“ Fest wird…“F… wo sind die Dekokisten“, „F… ich dachte wir haben noch rotes Band“, „F… “ die Sterne vom letzten Jahr hatten wir ja weggeschmissen, um dieses Jahr frische neu zu machen – was natürlich irgendwie ganz aus dem Kopf geraten war im Laufe des ganzen Jahres – und nun fehlt sowohl das fucking Material als auch die f..Zeit.  Allen Eltern die tatsächlich glauben, dieser Stress sei nur angesagt, solange die Kinder klein sind, der soll einmal in die enttäuschten tränenfeuchten Augen und auf die gerunzelte Stirn eines 12 Jährigen schauen, dem das Angebot jetzt endlich einmal mithelfen zu dürfen, komplett ablehnt mit den Worten: „wenn alles nicht so ist wie jedes Jahr und mit all der Überraschung, dann ist das gar kein richtiges Weihnachten.“ DESHALB hier eine Warnung an alle Eltern, deren Kinder noch so jung sind, dass sie dieses ‚JEDES JAHR DASSELBE‘ noch nicht verinnerlicht haben: Lasst euch nicht täuschen und begeht nicht den Fehler, in den Anfängen mit viel Aufwand und Aufopferung Traditionen zu setzen, die euch später –  gealtert, genervt und erhöhtem Schlafbedürfnis und gesunkener Ausdauer, das Genick brechen!! Lasst es langsam angehen und steigert euch lieber – FALLS es dann überhaupt noch gewünscht sein sollte…

3. Geschenke! Obwohl einer der Vorsätze IMMER lautet: nächstes Jahr denke ich RECHTzeitig an die Geschenke, scheint das Unterbewusstsein auch nächstes Jahr nicht bereit zu sein, auf übervolle Läden, gestresste Verkäufer(innen), den besorgten Blick des Sachbearbeiters bei der Bank UND totaler Verzweiflung bei der Suche nach DEM Geschenk für Patenkinder, Familie und sonstige Geschenkeempfänger (siehe auch oben zu Weihnachtsfeiern..) zu verzichten.

Hier ein paar Tipps, um wenigstens einigermaßen über die Runden zu kommen…

1. Ablaufplan NACH dem ersten Chaos-Weihnachten anlegen. Eintragen: WAS wann und wo gekauft werden soll und vorhanden sein muss. (Subeintrag nach der ersten diesjährigen Adventsschmück F.. Nacht: ORDENTLICH die Sachen vom letzten Jahr wieder verpacken! In LOGISCHER Reihenfolge oder irgendwie thematisch BESCHRIFTEN UND einen Zettel obenauf WAS FEHLT, KAPUTT ist oder noch gebastelt werden muss.

2. Backfertigpackungen kaufen! Ein wenig abwandeln oder selbstgemachte Glasur und Deko sieht voll nach viel Zeit und Mühe aus (gibt es auch in der BIO Variante..). Oder Rezepte suchen, die schnell gehen und einfach sind. (z.B. Schokobrot )

3. Es gibt inzwischen eine Synthese zwischen oflline und online Handel. Produkte und Materialien, die NOTFALLMÄSSIG zu besorgen sind (dh. noch am selben Abend oder spätestens am nächsten Tag DA sein müssen) ODER deren gewünschte Ausführung noch nicht ganz klar ist, ONLINE suchen und sich dann den oder die offline Händler, die nahe am Wohnort liegt, anzeigen lassen (z.B. Locafox).

4. Knallhart ABSAGEN. Zwei Weihnachtsfeiern reichen. Meist kommen ja dann noch sonstige Geburtstagsfeiern, nette Adventscafes und Bastelnachmittage dazu. UND die Einkaufsorgien stehen auch noch an. Die typische vorweihnachtliche Grippewelle nicht zu vergessen.

5. Die Erwartungen runterschrauben und Traditionen möglichst SO einführen, dass man sie auch mit Fieber und zwei sich übergebenden Kindern irgendwie auf die Reihe bekommt.

6. Immer offen sein, für neue Tipps und Anregungen. Gerne direkt an mich…

Poldi und Paulchen – die große Pinguinparty

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Poldi und Paulchen – Die große Pinguinparty

Ein echtes Wimmelbilderbuch.  Die Seiten quellen über von vielen vielen Pinguinen und die Leser werden Seite um Seite durch das alte Haus von Oma Pinguin geführt. Die liebenswerten Hauptfiguren Poldi der kleine Pinguin, Paulchen das Krokodil, die verrückte Tante Esmeralda und der Entdecker Onkel Charly und nicht zu vergessen der kleine Marienkäferputzrobotter mit Namen Schluck, stehen nach jedem Umblättern erneut vor Herausforderungen vom Keller bis zum Boden des großen Hauses und müssen erst einmal gesucht und gefunden werden. Dann natürlich auch noch die vielen Dinge für Omas Kostüm! In Omas Haus wimmelt nicht nur die ganze Pinguinverwandtschaft durcheinander und stellt verrückte Dinge an, sondern es finden sich auch Insekten und anderes Getier, ja selbst die Topfpflanzen und die Stofftiere scheinen ein Eigenleben zu entwickeln. Überhaupt ist das Haus nicht einfach nur ein altes Haus. Es verbergen sich Gänge und Schätze unter den Fliesen und Brettern, seltsame Öffnungen in den Wänden und überall sind kleine Knöpfe, Schalter oder Armaturen für Erfindungen und Maschinen die wohl Poldi und auch ein Erfinderpinguin aus der Verwandtschaft gebaut haben mögen. Seilzüge und Leinen werden zweckentfremdet und verführen zum Nachdenken über Ursache und Wirkungszusammenhänge. Was passiert denn zum Beispiel, wenn ein angeleinter Pinguin aus einen Eimer in die Regenrinne kippt und das Wasser in ihr entlang läuft und die Regenrinne kaputt ist und nach unten zeigt. Wer bekommt das Wasser dann wohl auf den Kopf? Oder wenn der Wollfaden des Strickstrumpfes als Wäscheleine verwendet wird und sich dann um die Stufen einer wackelig anmutenden Leiter wickelt und zuallerletzt um eine windschiefe Lampe? Was mag wohl alles passieren  wenn an diesem Faden gezogen wird?

Die kleinen Leser sollen Oma Pinguin mit der Hilfe von Poldi und Paulchen das Regenbogenkostüm für die große Pinguinparty zusammen suchen. Einmal fehlt die gelbe Tasche, ein anderes Mal der grüne Strumpf oder die Perlenkette.  Und die fehlenden Dinge wieder zu finden; das ist wirklich nicht immer einfach!

Selbst ältere Schulkinder und auch  Erwachsene finden immer wieder neue Details und liebevoll gezeichnete Figuren, die über alle Seiten hinweg in verschiedenem Umfeld und in unterschiedlichen und häufig auch weiterentwickelten Situationen wieder zu finden sind.  So  bietet das Buch sich an, nicht nur die Geschichte der Hauptfiguren zu erzählen, sondern auch einzelne Nebenfiguren oder Erfindungen, Zimmerbeschreibungen oder einfach ganz frei nach Fantasie erzählend zu begleiten.

Erwachsene haben sicherlich einige Freude an der Entdeckung historischer Persönlichkeiten und klassischer etwas veränderter Kunstwerke von Michelangelos David bis zu der berühmten Fotogrfie der Arbeiter „ Lunch upon a skyskraper“ von Charles Ebbets

 

Abschließend kann ich nur sagen: den beiden Autoren Fabian und Christian Jeremies ist ein Klassiker gelungen! Auch nach dem 10. Durchgang des Buches, erschließen sich neue Details und wundersame Konstellationen und eigene Geschichten.  Und wer nach diesem wunderschönen und vielseitigen Wimmelbilderbuch immer noch keine Pinguine liebt, der sollte es sich noch einmal in Ruhe anschauen! Wir freuen uns auf eine Fortsetzung.

„Poldi und Paulchen”, Wimmelbuch erschienen im September 2014 im Boje Verlag, gebunden, 32 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-414-82396-0

Mit den Helden in die Natur Teil 4 – Indianer

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Rallyes, Schnitzeljagd und Schatzsuche sind sehr beliebt bei Kindern jeden Alters. Sie sind unglaublich variabel und anpassbar. Jedes klassische Kinderspiel kann so angepasst werden, dass es in alle Formen von Rallyes usw einzubauen ist und 1. für alle Altersstufen funktioniert, 2. verschiedene Variationen ermöglicht und 3. von sehr teuer und aufwendig bis ganz billig und schnell gestaltbar ist. Kinder freuen sich über Feiern, die unter einem bestimmten Thema stehen.  Typische Kinderwünsche reichen von Fussballrallye bis Pferdejagd, Indianer, Piraten, Feen, Burgbewohner, Mittelalter, die rote Zora, Märchenfiguren, Ronja Räubertochter, Pippi Langstrumpf, Robin Hood, König Artus usw.

Im Folgenden 4. Teil wird das Thema „Indianer“ aufgegriffen. Dieses Thema ist für alle Altersstufen geeignet. Die Spiele sollten je nach Alter im Schwierigkeitsgrad variiert werden.

Grundbedingung: Das EINZIGE was IMMER vorhanden sein sollte: Viel PLATZ und möglichst viel Natur um eine authentische Kulisse zu schaffen. 

Naschkatze und hungrige Mäuse 

klassich: In einem Kreis von Kindern (Mäuse) sitzt eine Naschkatze mit verbundenen Augen und bewacht eine Schüssel mit Süssigkeiten/Nüssen.  Die Mäuse wählen mit Zeichen eine Maus aus, die nun versucht an die Katze heranzuschleichen und Süssigkeiten aus der Schüssel zu stehlen. Die Katze lauscht aber genau und so wie sie eine heranschleichende Maus hört und darauf zeigt oder sie sogar berührt, muss die Maus sich zurück setzen und die nächste Maus versucht es. Die Maus, die es geschafft hat Süssigkeiten/Nüsse zu erbeuten, darf diese behalten.

Indianer: Indianerkinder mussten schon früh lernen sich anzuschleichen. Alle Indianerkinder sitzen im Kreis um den Medizinmann des gegnerischen Stammes. Er bewacht eine Schüssel oder einen vor ihm liegenden Haufen mit Murmeln/Süssigkeiten/Rasseln oä. Seine Augen sind verbunden.  Der Spielleiter (Häuptling) wählt ein Kind mit einem Zeichen aus und dieses schleicht sich an den Medizinmann an und versucht aus der Schüssel einen Gegenstand zu entwenden. Wird es vom Medizinmann erwischt bevor es einen Gegenstand in der Hand hält, muss es zurück in den Kreis und das nächste Indianerkind wird los geschickt. Bei älteren Kindern, können Glöckchen an einem Hand- oder Fussgelenk befestigt werden.

Sachen finden

klassisch: Alle Kinder stehen vor einem großen Haufen (Schuhe, bunte T-shirts, Bonbons oder oder). Eine Gruppe Kinder muss sich umdrehen oder den Raum verlassen und eine Gruppe entfernt einen Gegenstand des Haufens. Die hereinkommende Gruppe muss diesen Gegenstand erraten oder darf so lange Gegenstände/Bonbons entfernen und behalten bis die Farbe/Form des entfernten Gegenstandes getroffen ist. Dann ist die nächste Gruppe dran

Indianer: Indianer haben viel mit Murmeln aus Ton gespielt. Jedes Kind hat einen gut geformten Sand-Blätter oder Erdhaufen vor sich. Alle Kinder drehen sich mit den Rücken zu den Haufen. Ein ausgewähltes Kind darf nun in einen der Haufen eine Murmel/Muschel/Stein drücken. Auf ein Zeichen drehen die Kinder sich wieder um und dürfen nun raten, in welchem Haufen der Gegenstand versteckt wurde. Natürlich funktioniert auch die oben beschriebenen klassischen Spiele mit Murmeln oder Naturmaterialien im Wald

Verstecken

Klassisch: Ein Kind oder eine Gruppe suchen und die anderen Kinder verstecken sich. Meist wird den „Versteckern“ eine bestimmte Zeit gegeben um sich zu verstecken.

Indianer: Um ihre Beobachtungsfähigkeit zu schulen, verstecken sich alle Indianerkinder in einem bestimmten bezeichneten Bereich. Sie haben 10 Min Zeit um sich mit Ästen oder Blättern zu tarnen oder hinter Baumstämmen Schutz zu suchen. Es muss jedoch immer ein Teil des Kindes zu sehen sein. Eine kleine Gruppe darf an einem „Aussichtsplatz“ (erhöhter Platz von dem der bezeichnete Bereich einsehbar ist) dann nach 10 Min. schauen, ob sie die regungslos verharrenden und versteckten Kinder entdecken kann.

 

Räuber und Gendarm

Klassisch: Eine Gruppe muss die Mitglieder der anderen Gruppe fangen und in einen abgetrennten Bereich bringen (gefangen). Die freien Räuber können ihre gefangenen Räuber abschlagen und somit wieder befreien

Indianer I: Die Kinder werden in zwei Indianerstämme geteilt. Es ist hilfreich die Gruppen kenntlich zu machen (zB bekommt die eine Gruppe eine rote die andere eine blaue Bemalung. Oder jedes Kind erhält eine blaue oder rote Feder. Beide Stämme sind in Fehde und versuchen möglichst viele Feinde in ihr Dorf als Gefangene zu bringen. Jedoch können die Gefangenen von ihren Stammesmitgliedern wieder befreit werden. Hierfür müssen sie sich dem feindlichen Dorf nähern und den Gefangenen abschlagen. Natürlich wird der Feind einen Wachtposten positionieren und somit gilt es diesen abzulenken um den Gefangenen zu befreien. Da beide Parteien Gefangene nehmen und auch wieder befreien können, muss häufig das Spiel nach einer gewissen Zeit oder bei einer gewissen Anzahl Gefangener oä. abgebrochen werden.

Indianer II: der Gruppenleiter teilt ein bestimmtes Gebiet ein. In diesem Gebiet dürfen sich alle bewegen. Eine Gruppe bekommt einen Startplatz und einen Zielplatz zugewiesen. Jedoch kennt der feindliche Stamm beide Plätze nicht. Beim Startplatz deponiert die eingeweihte Truppe heimlich ihre Medizinbeutel (entweder selbst gebastelt oder unempfindliche kleine Säckchen mit Sand drin oä). Zu Spielbeginn treffen sich beide Gruppen am Rande des Spielgebietes. Wenn das Spiel beginnt, muss die eingeweihte Gruppe versuchen, ihre Medizinbeutel vom Startplatz zum Zielplatz zu verbringen. Dort ist es in Sicherheit. Die andere Gruppe versucht nun die jeweiligen Träger zu fangen. Liegt ein Beutel auf dem Boden (zB Startplatz oder Zielplatz) ist er in Sicherheit. Ist ein Träger gefangen, muss er den Beutel abgeben und darf dann wieder losrennen.  Das Spiel sollte zeitlich begrenzt werden (10-20 min).

 

Setting und Vorbereitung des Festes: Die Einladungskarten nehmen das Thema „Indianer“ auf. Zum Beispiel kann die Einladung in Form eines Tippi gestaltet werden. Die Spiele sollten alle dem Thema angepasst werden. Wie zB in den obigen Beispielen dargestellt. Schön ist es, wenn die Dekoration das Thema aufnimmt und auch das Buffet oder die Kuchendeko angepasst sind und der Spielleiter als Medizinman oder Häuptling auftritt.

Die Spiele sollten immer alle vorbereitet werden und das ganze Fest wird noch gelungener, wenn sich die Spiele thematisch abwechseln (z.B: Suchspiel, Laufspiel, Geschicklichkeit usw) und dann zum Spielabschluss oder auch Anfang gebastelt wird oder etwas gemeinsam hergestellt für das Indianerdorf. Rankt sich noch eine Geschichte um die Spiele, können sich die Kinder noch mehr in die einzelnen Situation hineinversetzen und die Indianergeschichte „leben“. Oder es wird über die Indianer(kinder) erzählt, wie sie schon früh lernen mussten sich anzuschleichen für z.B die Jagd. Wird dann im Anschluss ein Anschleichspiel oder einfach nur ein Anschleichübparcours angeboten, sind die Kinder häufig mit noch mehr Eifer dabei und bemühen sich wie echte kleine Indianerkinder nur ja keinen Laut zu verursachen. Für größere Kinder ist es immer wieder faszinierend Zielübungen zu absolvieren. Entweder mit Bällen auf Dosen oder auf aufgeschichtete Steine oder einen Baumstamm mit Steinen zu treffen. Eine weitere Möglichkeit für größere Kinder ist das Bogenschießen oder Messerwerfen.

Nach den Spielen bietet es sich an einen Bogen zu basteln oder eine Trommel, kleine Medizinbeutel aus Leder selber zu nähen oder Perlenarmbänder zu gestalten.

Zum Abschluss können Lagerfeuermahlzeiten zubereitet werden. Eventuell sogar aus selber gesammelten Kräutern.